Meiose und Missverständnisse

Verdammt lang her… ich weiß. Ging halt nicht so mit dem Schreiben. Ich wurstel mich gerade ein wenig durch alles mögliche hindurch. Das Hoch vor den Herbstferien mit Lehrprobe par excellence hielt irgendwie nicht lange vor. Macht aber nichts… in wenigen Wochen steht die nächste an und da kann ich mich ja vor Weihnachten nochmal richtig pushen, um dann pünktlich zum Fest in ein Loch zu fallen oder so. Spass beiseite… es wird schon irgendwie werden.

Nachdem ich letzte Woche irgendwie selbst von meinem Unterricht gelangweilt war, habe ich mir für diese Woche einiges vorgenommen. Heute ist ein gutes Beispiel: Gruppenpuzzle bei den 8ern über die Nährstoffnachweise, Hörbuch und Lesepuzzle in Englisch bei den 9ern, laminiertes Textpuzzle samt Abbildung über die Meiose für die 10er (Das Laminiergerät ist wirklich die beste Anschaffung des gesamten Referendariats! EHRLICH! Kann ich wirklich nur jedem empfehlen.)… ich hab tatsächlich selbst Freude an meinem Unterricht gehabt… und ich meine, dass die Schüler davon ein bissel was abbekommen haben. Zumindest war die Stimmung immer recht ausgelassen.

Bei den 10ern habe ich allerdings auch einen etwas unvorsichtigen Kommentar abgegeben.
Es ging ja um die Meiose, also das Bilden der Keimzellen mit gleichzeitiger Reduktion des Chromosomensatzes. Bei der Problemstellung „Die Meiose – warum eigentlich?“ ging es logischerweise um geschlechtliche Fortpflanzung, also das, was Menschen machen, um Kinder zu bekommen. So weit, so gut. Es trug sich folgender Dialog zu:

Schülerin: „Ich will später keine Kinder haben. Die sind doof.“
Ich: „Laura, du wirst in ein paar Jahren schön dafür sorgen, dass ich ordentlich Arbeit habe, damit das klar ist!“
Klasse: *gröhlt vor lachen*

Was ich sagen wollte: „Laura, ich als angehender Lehrer bin auf Kinder als meine Schüler angewiesen, also wirst du bitte in ein paar Jahren ein paar auf die Welt bringen, damit ich Arbeit habe.“
Was die Klasse verstehen wollte: … denken wir besser nicht drüber nach…
Aber immerhin war es eine wirklich ausgelassene Stunde und die Meiose wurde (hoffentlich) von den meisten gut verstanden. Amen.

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4 Antworten zu Meiose und Missverständnisse

  1. Lea schreibt:

    Passen Sie blos auf! Nacher landen sie noch in der Schülerzeitung! 😉 (bei „uns“ müssen da einige dran glauben, meine Freundin und ich schreiben mit 😀 Kommentar des Chemilehrers dazu: „ihr schreibt das aber nicht mit, ODER?!“)
    und weg mit diesen komischen Meiose-, Mitose-, Genetik- und-so-weiter-Dingen… Die nächste Bioarbeit wird ein Graus… (abe rinteressant ist es doch… wenn nur die Mikroskope richtig funktionieren würden…)

    Lea

    • Der Referendar schreibt:

      Ach, ich habe mich schon mit einem anderen Kommentar in der zukünftigen Abi-Zeitung der 10er verewigt. Zumindest meinte die Klasse das damals. Wobei ich befürchte, das der letzte da auch landen wird…
      Und immer fleißig lernen! 😉 Dann wird es auch was mit dem (meiner Meinung nach) großartigen Thema Genetik und der nächsten Arbeit! Ich drück die Daumen!

  2. Lea schreibt:

    Die Arbeit wird toll. oder so… (noch 3 Wochen)
    Die Biolehrerin: Was wisst ihr über Meiose?
    Die Klasse: Das war irgendwas mit glücklichen Zellen und Wäscheklammern…
    Genetik mag ja toll sein, aber bei uns gings da nur Wäscheklammern (oder hab ich den Rest schon wieder vergessen?! Ne, ich glaub, das wichtigste hab ich behalten 🙂 )

    Lea

  3. Pingback: Schock | Leanca

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