Where’s your head at?

Kaum ist man verhindert und stellt nicht regelmäßig einen Artikel online, rauschen die ohnehin nicht hohen Leserzahlen vollends in den Keller…schade… aber eben leider auch normal. Sei’s drum, retten wir, was zu retten ist…

Die letzte Woche war ich gefühlt nur mit dem Beglücken des Studienseminares beschäftigt. Hospitation der Seminarvertretung am Mittwoch… eine Stunde Bio und eine Stunde Englisch. Lief gut, würde ich sagen. Zumindest wurde mir ein qualitativer Sprung bescheinigt – hoffentlich nach oben. Donnerstag dann Seminar… nein, halt, es war ja ein Modul, was meiner bisherigen Erfahrung nach nur ein längeres Seminar ist. Aber sei’s drum. Viel anstrengender war die Tatsache, dass ich nächste Woche Lehrprobe habe und der Lehrprobenentwurf bis heute fertig sein musste. Das alles verhieß für diese Woche Stress und wenig Schlaf. Und genau so kam es dann auch. Gestern Abend war der Horror. An das ganze Blabla wurde letzte Hand angelegt und dann das Material für die Stunden erstellt. Heute morgen dann noch mal ungläubig das Resultat von letzter Nacht begutachtet, ehe es per Mail an das Seminar ging.

Jetzt gibt es immerhin kein zurück mehr und ich kann das verlängerte Wochenende entweder auf heißen Kohlen sitzen und mich über den Mist, den ich da verzapft habe ärgern… oder es auch einfach sein lassen. Meine Wohnung bedarf einer Waschanlage, die mal alles säubert… mein Körper lechzt nach sportlicher Betätigung, um die viele Schokolade dieser Woche wieder loszuwerden… und meinen Laptop kann ich eigentlich auch nicht mehr sehen. Warum ich gerade vor ihm sitze und schon wieder was schreibe? Who knows… vielleicht Eitelkeit, die sich durch Leserzahlen definiert.
In ein paar Tagen bin ich dann um eine hoooochobjektive Note und garantiiiiiiiiiiert realistische und praxisnahe Einschätzung von Seiten des Studienseminares reicher. Brrrr… da schüttelt’s mich.

Diese Woche war ich ja mit den 9ern auf Exkursion. Ein paar Experimente zu abiotischen Umweltfaktoren und die Erweiterung der Artenkenntnis standen an. Es hat durchaus Spass gemacht und ich habe auch noch ein bissel was gelernt, zum Beispiel wie ein Eschen-Ahorn ausschaut. Die 9er sollten jeweils 10 Pflanzen sammeln und die herbarisieren, also bestimmen, pressen, trocknen und möglichst ordentlich auf Karton oder dergleichen fixieren. Früchte und Blüten können auch dabei sein. Am nächsten Tag werde ich doch tatsächlich gefragt, ob die vollreifen Holunderbeeren ebenfalls gepresst werden sollen. Da mussten selbst Mitschüler lachen. Wer zum Henker will sich mit dem Saft der Holunderbeeren bitteschön Bücher versauen??? Verstehe ich einfach nich… selbst denken ist doch eigentlich gar nicht so schwer.

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Eine Antwort zu Where’s your head at?

  1. aber so ein bisschen frischgepresster holunderschnaps??

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