Ton, Steine, Scherben

Man nennt es wohl schlicht und ergreifend Pech. Ich weiß nicht warum, aber meine Küche musste gestern arg leiden. Erst zerbricht mir quasi auf der Türschwelle eine volle Vase, so dass sich deren Inhalt – vorrangig Wasser und Biomasse– gleichmäßig auf dem Boden verteilt und sich unerwartet viele Scherben sich in jeden Winkel verkriechen. Eigentlich wollte ich zum Sport…aber stattdessen durfte ich den Wischmop schwingen und aufpassen, dass ich mich nicht an den Scherben schneide.

Dann nachts, ungefähr um 5 rum, ich schrecke aus dem Schlaf hoch. Ein krachendes Geräusch aus der Küche. Ich wanke schlaftrunken hin, öffne die Tür… und sehe… nichts. Mmh, seltsam. Ungefähr wenige Minuten später nach dem Aufstehen und Duschen. Ich bin wacher und schlurfe zum obligatorischen Frühstück… und der Boden ist wieder voller Scherben.  Es ist kein déjà-vue und ich habe gestern auch nicht schlecht gekehrt. Vielmehr habe ich wenige Minuten vorher schlicht nicht gesehen, dass sich meine Deckenlampe den Naturgesetzen folgend wenige Meter in Richtung Erdkern bewegt hat und dabei gewisse zerbrechliche Bestandteile dies nicht im Ganzen überlebt haben. Und wieder durfte ich kehren. Seit ich wieder nach den heute gehaltenen Stunden daheim bin, warte ich schon darauf, dass Gläser in der Spülmaschine platzen oder Fenster aus dem Rahmen fallen. Und ein wenig beunruhigt mich auch die Lampe genau über meinem Bett…

Da wir gerade bei Lampen sind…ich finde ja so klassische Witze, wie z.B. „Wie viele xyz braucht man, um…“ nicht wirklich witzig. Außerdem finde ich es nicht wirklich lustig, wenn auf Klischees herumgeritten wird, aber wenn einer meiner 7er in der Pause zu einem ansetzt, höre ich ja durchaus mal hin.
„Wieviele Emos braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
Anwort: Drei. Einer dreht sie raus, einer schreibt ein trauriges Gedicht drüber und der dritte weint wegen dem Gedicht.“
Zugegebenermaßen musste ich ein wenig schmunzeln, aber eigentlich mehr über den Enthusiasmus, mit dem der Witz von meinem Musterschüler erzählt wurde.

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